Die Seele friert - das Herz so leer,
ausgelaugt es gibt nichts mehr her!
Wo ist der Mut - wo ist die Kraft,
warum niemand was dagegen macht?Sehen hinweg über den Schmerz,
solang er nicht in ihnen selber herrscht!Alleine mit dem Gesicht zur Wand,
niemand sie dir reicht seine Hand!Die Seele friert - das Herz so leer,
versinkst im stummen Tränenmeer!Wo ist die Liebe - wo das Glück,zerbrichst jeden Tag immer mehr ein Stück!
Bereits
in Scherben das Innere liegt,
weil Trauer die Freude überwiegt!
Es ist eine erdrückende Melancholie,
so ist phasenweise des Lebens Melodie!
Die Seele friert - das Herz so leer,
die Kraftlosigkeit scheint immer näher!
Wo ist die Wonne -
wo der Segen,man alleine steht im Regen!
Jemand sein Schirm über dich hält irgendwann,weil er aus deinen Augen den Schmerz sehen kann!Nicht jeder sich verschließt vor dem Leid eines Fremden,er dich aus deinem Loch zieht mit beiden Händen!Die Seele friert - das Herz so leer,
ein Last auf dir so endlos schwer!
Mit dem Rücken zur Wand,
den
irgendwo gibt es immer eine helfende Hand!Und dem der das nicht tut etwas erdrückt im Herzen,
so ignoriert er auch diese kurzen Schmerzen!
Dann
eines Tages wenn grundlos deine Tränen fließen,denk dran das wegen deinem Zögern so elend Hilflose diese Welt verließen!
Die Seele unter Tränen/Anonym
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Zusammenerstellt vom Forscher&Künstler
Foto von A. Bilge